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Sanieren

Sanieren mit Homebell

Die Sanierung eines Hauses ist ein enorm großes Projekt. Schon allein eine energetische Badsanierung lässt viele Immobilienbesitzer unruhig werden. Damit Du keine schlafenlosen Nächte hast, übernehmen wir für Dich die Arbeit. Gemeinsam besprechen wir die Details der Sanierung – Deine Vorstellungen und Wünsche stehen dabei ganz klar im Vordergrund. Ein erfahrenes und professionelles Team, bestehend aus einem Projektplaner und Handerwerker, werden Dein Projekt realisieren.

Deine Fragen zum Thema Sanierung beantworten wir Dir hier:

Was bedeutet sanieren?
Was ist ein Effizienzhaus?
Was wird bei einem Haus zuerst saniert?
Was muss bei einer Wärmedämmung beachtet werden?

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Was bedeutet Sanieren?

Etwas zu sanieren, bedeutet eine Etage bzw. ein gesamtes Gebäude baulich und technisch wieder herzustellen. Dabei wird die Fassade wie auch der Kern eines Gebäudes bearbeitet. Dabei ist jedoch nicht die Instandhaltung oder die Instandsetzung gemeint – eine energetische Sanierung geht weit darüber hinaus. Wer saniert verfolgt das Ziel, die Standsicherheit, Zweckmäßigkeit und Gebrauchsfähigkeit eines Gebäudes wieder herzustellen.

Sanieren erfolgt in 2 Schritten:

  1. Ein professioneller Handwerker besichtigt und untersucht die Schäden. Es erfolgt eine Bestandsaufnahme der Mängel.
  2. Sobald die Schäden aufgenommen und klar definiert wurden, wird die Wohnung, Etage oder das Gebäude den aktuelle Standards angepasst.

Hinweis! Die Sanierung eines Gebäudes, was vor 1945 erbaut wurde, wird als Altbausanierung bezeichnet.

Was ist ein Effizienzhaus?

Das Effizienzhaus definiert den Energiestandard für Wohngebäude und wurde von der Kreditanstalt für Wiederaufbau festgelegt. Ein Effizienzhaus hat eine höhere Energieeffizienz als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die Höhe der Förderung der KfW hängt von der Energieeffizienz der Wohnung bzw. des Hauses ab. Gemessen wird dafür die energetische Qualität, welche sich aus dem Primärenergiebedarf und dem Transmissionswärmeverlust zusammensetzt. Der Transmissionsverlust stellt den Wärmeverlust durch die Gebäudehülle, wie Dämmung und Fenster, dar.

Wer ein Effizienzhaus baut, tut dies nicht ohne Grund. Es lassen sich erhebliche Energiekosten sparen, der Wert der Immobilie wird erhalten, in einigen Fällen sogar gesteigert und das Bauvorhaben wird zusätzlich noch von der KfW gefördert.

Die KfW bietet Bauherren und Baubesitzern günstige Kredite und Zuschüsse. Die Höhe ist dabei von der energetischen Qualität abhängig. Dabei wird die energetische Sanierung eines Altbaus genauso unterstützt wie ein Neubau. Da es jedoch einfacher ist, einen Neubau energetisch zu erbauen, ist es hier auch einfacher, die Förderungen zu bekommen. Auf der Grundlage der Energiesparverordnung hat die KfW unterschiedliche Effizienzhaus-Niveaus entwickelt.

Hinweis! Zusätzlich zur Förderung der KfW gibt es auch bundeslandspezifische Förderprogramme.

Was wird bei einem Haus zuerst saniert?

Wenn Du Dein komplettes Haus sanieren möchtest, solltest Du unbedingt auf die richtige Reihenfolge achten – das spart Zeit und Geld. Jedoch bevor Du mit der Planung anfängst, geschweige denn mit dem Sanieren, solltest Du zu erst Dein Budget abklären. Die Bewerbungen für eine staatliche Förderung oder eine durch die KfW müssen vor Baubeginn eingereicht und genehmigt werden. Anhand Deines Budgets wird im nächsten Schritt ein Sanierungskonzept erstellt. Bei der energetischen Sanierung eines ganzen Gebäudes gehen Handwerker immer ähnlich vor: Von oben nach unten und von außen nach innen. Was damit genau gemeint ist und wie die empfohlene Reihenfolge aussieht, beschrieben wir Dir in den nächsten 7 Schritten.

  1. Sanierungskonzept erstellen:
    Hier in diesem ersten Schritt wird die Reihenfolge festgelegt. Es werden hauptsächlich die klimatischen Bedingungen und die Sinnhaftigkeit der einzelnen energetischen Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt.
  2. Dachsanierung:
    Je nach Alter und Zustand des Daches werden einzelne Ziegel ausgewechselt, die Dämmung erneuert oder das Dach wird komplett neu eingedeckt.
  3. Dämmung des Kellers:
    Zu einem werden die Kellerwände gedämmt, was von außen (Perimeterdämmung) oder von innen gemacht werden kann. Wer seine Kellerräume von innen dämmen möchte, muss beachten, dass der Raum durch die usätzliche Wand dicke verkleinert wird.
  4. Sanieren der Außenwände:
    In diesem Schritt wird die Wärmedämmung eingebaut. Zusätzlich werden die Türen und Fenster mit einer Wärmeschutzverglasung versehen. Allgemein kümmert man sich um den Wärmeschutz, Brandschutz, Schallschutz und Gesundheitsschutz. Es darf keine Wärme entweichen, die vorgeschriebenen Brandschutzbestimmungen müssen eingehalten werden und der Schutz vor Lärm (von innen, wie außen) sorgt für die nötige Ruhe.
  5. Montage der Solaranlage:
    Hier stehen dem Bauherr 2 verschiedene Varianten zur Verfügung. Die Photovoltaik sorgt für eine unabhängige Stromversorgung. Vor der Montage sollte jedoch unbedingt das Dach geprüft werden. Es sollte frei von Verschattungen sein und möglichst keine Dachfenster haben. Die zweite Variante ist die Solarthermie. Sie wandelt die Sonnenenergie in nutzbare Wärme um und kann so z.B. das Nutzwasser erhitzen. Jedoch sollte man beachten dass es nur ein Unterstützersystem ist und kein ganzes Haus wärmen kann.
  6. Einbau der Anlagentechnik:
    Eingriffe in die Anlagentechnik werden im Energiepass berücksichtigt und sind im jeden Fall sinnvoll. Zum Beispiel spart ein neuer Heizkessel nicht nur Energie, sondern auch bares Geld. Unsere Installateure sind Dir dabei gern behilflich!
  7. Innenausbau:
    Bei einer Sanierung bildet der Trockenbau den Anfang. Viele Immobilienbesitzer nutzen die Chance und teilen Ihre Räume neu auf. Den letzten Schliff beim Sanieren bringen neuen wassersparende Armaturen in Bad und Küche.

Was muss bei einer Wärmedämmung beachtet werden?

Das Ziel einer Wärmedämmung ist klar und einfach: Die Wärme bleibt im Haus und die Kälte draußen. Leider ist die Planung und die Umsetzung etwas komplizierter. Es gibt unzählige Möglichkeiten, ein Gebäude oder eine Wohnung zu dämmen. Man muss sich also von Beginn an darüber im Klaren sein, wie und was gedämmt werden soll. Bei dieser Entscheidung stehen wir Dir selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.

Wie schon angedeutet, gibt es die unterschiedlichsten Wege zu dämmen. Wir arbeiten uns von oben nach unten:

  • Keller: Im Keller hast Du die Wahl zwischen Perimeterdämmung, Erdarbeiten, Innendämmung und Kellerbodendämmung.Die Perimäterdämmung wird an der Außenwand befestigt und hält Regenwasser, Kälte und Feuchtigkeit davon ab ins Mauerwerk einzudringen. Wer seinen Keller als Wohnraum nutzt, sollte auch über eine Innendämmug nachdenken. Sie kann für das richtige Raumklima sorgen.
  • Kellerdecke: Bei der Wärmedämmung denkt man vor allem an die Dämmung vom Erdgeschoss bis hin zu der Dämmung im Dach. Dass jedoch oftmals über den Keller viel Wärme verloren geht, wird oft außer acht gelassen. Die Kellerdecke, welche die Bodenplatte vom Erdgeschoss ist, kann durch eine Einblasdämmung (unten), Verbundplatten (unten) oder direkt von oben gedämmt werden.
  • Fassade: Die Dämmung der Fassade ist ein umfassendes Projekt, da die Fassade eines Gebäudes die größte Fläche ist und sich über die meisten Etagen erstreckt. Neben der Kerndämmung und dem berühmten Wärmedämmverbundsystem ist es auch möglich, die Wärme durch eine hinterlüftete Vorhangfassade im Haus zu behalten. Diese Variante bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten (Holz, Schiefer, etc.), ist jedoch im Vergleich zu den anderen Varianten um einiges teurer.
  • Dach: Das Dach bildet den Abschluss eines jeden Hauses und muss täglich den Witterungen standhalten. Für das Dach gibt es die Aufsparrdämmung, die Zwischensparrdämmung und die Untersparrdämmung. Die Dachdecker von Homebell stehen Dir bei der richtigen Wahl mit Rat und Tat zur Seite.
  • Dachboden: Die Geschossdeckendämmung ist eine günstige Alternative im Vergleich zu einer kompletten Sanierung zum Dach. Jedoch eignet sie sich nur, wenn man das Dachgeschoss nicht als Wohnraum nutzen möchte.

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