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Steckdose Elektriker in Berlin

Elektriker

Das Elektriker 1×1: Elektriker in Deutschland

– Allgemeine Informationen

Elektriker sind unverzichtbar – bedenkt man, wie hilflos wir bei einem Stromausfall sind. Sie lassen den Strom fließen und erleichtern unseren Alltag erheblich. Sie installieren, montieren und warten die gesamte Elektrotechnik bei uns zu Hause und auf Arbeit. Gerade bei Elektroanlagen, bei denen Starkstrom fließt, ist ein Elektriker nicht nur hilfreich, sondern erforderlich.

Wir beantworten Ihre Fragen:

Was muss ein Elektriker können?

Der Elektriker arbeitet auf Baustellen, in Werkstätten und im Kundendienst. Elektroinstallationen jegelicher Art bilden den Grundstein seiner Arbeit. Dabei kann er sich auf Energie- und Gebäudetechnik, Informations- und Telekommunikationstechnik und Automatisierungstechnik spezialisieren.

Energie- und Gebäudetechnik:
  • Installation, Wartung und Reparatur von Energieversorgungsanlagen, elektrischen Anlagen (z.B. Beleuchtung, Kommunikationsanlagen, Solaranlagen, Blitzschutzanlagen)
Informations- und Telekommunikationstechnik:
  • Datenverarbeitung, Installation von Datenübertragungsanlagen (z.B. Alarmanlagen, Zutrittskontrollanlagen, Telefonanlagen, Überwachungsanlagen)
Automatisierungstechnik:
  • Automatisierungsanlagen, Automatisierungssysteme, Fertigungsanlagen, Verkehrs-, Lüftungs-, Heizungssysteme
  • Tätigkeit in Automotiv, Anlagen- und Maschinenbau

Der Elektromeister verlegt Leitungen, bringt Lichter an und installiert komplette Elektroanlagen. Darüber hinaus berät er Kunden und wartet bereits vorhandenen Schaltsystemen. Zu den neueren Aufgabenfeldern des Elektrikers gehören Energie-, Telekommunikations- und Fernsehtechnik. Somit ist er auch der richtige Ansprechpartner für Solaranlagen und energieeffizientes Wohnen. Bei einem Neubau übernimmt der Elektromeister die Planung der Elektroinstallation und installiert die Elektrotechnik im gesamten Gebäude. Zusammengefasst heißt das: Ohne Elektriker kein Internet, kein Licht, kein Strom.

 

Was kostet ein Elektriker?

Da Elektriker üblicherweise nach Stunden abrechnen, kalkulieren sie, ähnlich wie auch die anderen Handwerker, ihre Kosten über Stundenlohn, Lohnnebenkosten und Gemeinkosten.

  • Der Stundenlohn wird bestimmt von Arbeitszeit und Arbeitsaufwand.
  • Die Lohnnebenkosten bestehen aus Faktoren wie Sozialversicherungen.
  • Unter Gemeinkosten fallen z.B. Raumkosten, Betriebskosten und die dazugehörigen Versicherungen.

Je nach Auftrag können noch Anfahrtskosten und Materialkosten hinzukommen. Ein genauer Kostenvoranschlag wird somit zu einer Herausforderung, für den Elektriker, wie auch für den Kunden.  Achten Sie immer darauf, dass alle Gebühren und Steuern im Preis schon enthalten sind. Dadurch haben Sie keine keine versteckten Kosten zu befürchten.

Wer zahlt den Elektriker – Mieter oder Vermieter?

In der Küche gab es einen Kurzschluss und schon funktionieren die Steckdosen nicht mehr. Ein Elektriker muss her, aber wer kommt für die entstandenen Kosten auf?

Nach dem Gesetzt muss der Vermieter für eine gebrauchsfähige Wohnung sorgen und ist für große und kleine Reparaturen in den gesamten Mieträumen zuständig – so auch für sämtliche Elektroanlagen im Haus oder in der Wohnung. Jedoch kann der Mieter durch eine so genannte „Klausel für Bagatellschäden” für kleinere Schäden verantwortlich gemacht werden. Um zusätzlichen Konflikten aus dem Weg zugehen, sollte diese Klausel im Mietvertrag genauestens definiert werden.

Bei einer mutwilligen Zerstörung oder einer unsachgemäßen Nutzung hingegen muss der Mieter für den entstandenen Schaden aufkommen.

Zusätzlich sollten Sie beachten, dass Sie keinen Handwerker beauftragen sollten, ohne es vorher mit Ihrem Vermieter zu besprechen. Es könnte sein, dass Sie für die Kosten allein aufkommen müssen. Zusätzlich könnte es sich dabei um Baumaßnahmen handeln, welche die Bausubstanz der Mieträume verändert, und das darf man als Mieter nicht ohne die Zustimmung des Vermieters. Bei Notfällen, wie einem Stromausfall, wird oft eine Ausnahme gemacht. In diesem Fall reicht es oft, dem Vermieter Bescheid zugeben. Jedoch sollten Sie aus versicherungstechnischen Gründen darauf achten, einen professionellen Elektroinstallateur kommen lassen.

Wann kommt der Elektriker beim Hausbau?

Bei einem Neubau ist die Planung der Elektroinstallation einer der ersten und wichtigsten Schritte, da in dieser Phase entschieden wird, wo sich die Telefonanlage, Steckdosen und Lichtschalter befinden sollen. Eine Veränderung im Nachhinein ist oft sehr schwer. Da leider die Standardpläne für die Elektroinstallation oft nicht ausreichend sind, sollten Sie sich als Bauherr gemeinsam mit einem Elektromeister ganz nach dem Motto „Soviel wie nötig, so wenig wie möglich” folgende Dinge überlegen:

  • Was sind Ihre Gewohnheiten?
  • Wo laufen Sie lang?
  • Wo möchten Sie das Licht anschalten?
  • Wo möchten Sie das Licht ausschalten?
  • Wo möchten Sie Licht im Raum haben?
  • Wo benötigen Sie Steckdosen?
  • Wo sollen Telefon, TV, Computer und Küchengeräte stehen?

Ein professioneller Elektroniker wird Sie während einer Baubegehung bis ins kleinste Detail beraten und einen Plan nach Ihren Wünschen und Vorstellungen erstellen. Sobald der Plan steht, geht es an die Umsetzung. Im massiven Rohbau werden die Leitungen waagerecht oder Senkrecht unter dem Putz verlegt. Teilweise können sie auch im Putz in Elektrokanälen verlegt werden. Desweiteren können die Leitungen

  • in Trockenbauwänden aus Rigips oder Holz
  • in Installationsrohren
  • im Erdreich mit Schutzrohr
  • im Beton mit Schutzrohr
  • auf Kabelrinnen

verlegt werden. Dabei ist das Ziel stets, unnötige Kosten zu vermeiden, während Effizienz und Komfort nicht verloren gehen dürfen. Dank den Erfahrungen und dem Fachwissen von Elektrikern, wird die Elektroinstallation in Ihrem neuen Haus ein Kinderspiel.

Was ist bei einer Elektroinstallation zu beachten?

Die Elektroinstallation sollte bei einem Neubau sehr früh geplant werden. Um nicht den Überblick zu verlieren, wird oft der Grundriss des Hauses oder der Wohnung als Hilfsmittel genommen. Besonders hilfreich ist es, wenn man schon einen groben Plan hat, wie man die Möbel aufstellen möchte. Die Platzierung eines Sofas, Bettes oder Schreibtisches kann schnell die Anzahl oder die Anordnung von Steckdosen, Lampen und Schalter verändern. Zusätzlich werden TV/Sat Anschluss, Netzwerksteckdosen und zusätzliche Extras, wie elektrische Rollläden und Bewegungsmelder, mit eingeplant.

TIPPS: Planen Sie die Elektroinstallation mit Ihrem Elektriker zusammen, er steht Ihnen mit
seinen Erfahrungen und Fachwissen mit Rat und Tat zur Seite.
Wenn es möglich ist, sollten Sie sämtliche Steckdosen, Lampen, Schalter, TV/Sat
Anschluss und Telefonanlagen direkt in den Grundriss mit einzeichnen. Eine strukturierte
Planung bei der Elektroinstallation hilft Ihnen und Ihrem Elektroniker.

Was macht die Elektroinnung?

In Deutschland gehören rund 12 Landesverbände mit rund 330 Landesinnung dem ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) an. Sie vertreten die wirtschaftlichen, politischen und fachlichen Interessen der Elektrobetriebe in Deutschland.

Elektrotechniker, Informationstechniker und Elektromaschinenbauer werden durch ihre jeweilige Elektroinnung vertreten. Es werden Bildungskonzepte entwickelt und umgesetzt, welche hochwertige Weiter- und Ausbildungen in folgenden Ausbildungsberufen garantieren sollen.

  • Elektroniker/-in
  • Systemelektroniker/-in
  • Informationselektroniker/-in
  • Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik

Durch die wirtschaftspolitische Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen schafft der Zentralverband ein einheitliches Bild der Branche. Diese Aufgabe wird auch durch ein gezieltes Marketing verfolgt.

 

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