Renovieren mit Homebell

Renovierungsarbeiten und Schönheitsreparaturen – das ewige Thema für Mieter und Vermieter. Wer muss wann, was renovieren? Welche Rechte und welche Pflichten gibt es? Und was gehört eigentlich zum Renovieren? Wir erklären Dir alles rund um das Thema Renovierung. Deinem Tapetenwechsel steht also nichts mehr im Weg!

Fragen zum Thema? Wir beantworten sie:

Jetzt Angebot anfordern

Was gehört zum Renovieren?

Sämtliche Baumaßnahmen, die der Instandhaltung eines Bauwerkes dienen, werden als Renovierung bezeichnet. Durch täglichen Gebrauch verursachte Schäden werden behoben und entweder in den ursprünglichen Zustand gebracht oder dem aktuellen Stand angepasst – so viel zur Definition. In Mietverträgen laufen Renovierungsarbeiten, wie Tapezieren und Fliesen unter dem Begriff „Schönheitsreparaturen”. Allgemein betrachtet laufen sämtliche Arbeiten, wie Streichen, Tapezieren und das Verlegen  von Böden, wie Fliesen, Laminat oder Teppich unter dem Begriff „renovieren”. Je nachdem, was bei Dir ansteht, kann eine Renovierung ein Projekt von einem Tag oder mehreren Monaten werden. Da wir nicht möchten, dass Du den Überblick verlierst, kümmern wir uns um Dein gesamtes Renovierungsprojekt. Angefangen bei den üblichen Schönheitsreparaturen beim Auszug, bis hin zu der Renovierung eines gesamten Gebäudes übernehmen wir die Planung, die Organisation und die Umsetzung.

Zum Renovieren gehören folgende Aufgaben:

Was ist der Unterschied zwischen renovieren und sanieren?

Das Wort „renovieren” lässt sich von dem lateinischen Wort „renovare” (erneuern) ableiten und beschreibt die Maßnahmen zur Instandsetzung von Bauwerken. Dabei steht die Optik im Vordergrund. Verschönerungen, Erneuerungen und Anpassungen werden vorgenommen, jedoch muss nicht immer zwingenderweise ein Schaden vorliegen. Oft handelt es sich dabei um einen frischen Anstrich oder um die Erneuerung einer Putzstruktur (Fassaden verputzen).

Bei der Sanierung hingegen geht immer ein Schaden voraus, welche zuerst von einem Fachmann professionell erfasst werden müssen. Die baulich-technische Wiederherstellung eines Gebäudes wird hier angestrebt. Es ist das Ziel, die Wohn- und Lebensstandards zu erhöhen und die ursprüngliche Qualität wieder herzustellen. Durchfeuchtungen, Schimmelpilzbefall und kleinere Risse gehören zum Einmaleins. Eine Sanierung von Bad, Küche und Keller gehören zu den größeren Projekten.

Typische Bereiche der Sanierung sind:

Wer muss bei einem Auszug die Wohnung renovieren?

Im Mietvertrag handelt es sich immer um Schönheitsreparaturen, die bei einem Auszug vorzunehmen sind, selten ist hier von „renovieren” die Rede. Dabei zählt – allgemein formuliert – das, was im Mietvertrag steht. Jedoch kommt es auf die Details der Formulierungen an. Nicht jede Klausel ist wirksam. Zum einen darf der Vermieter sich nicht selbst entlasten, zum anderen muss der Mieter die Wohnung in einem gebrauchsfähigen Zustand hinterlassen. Der Umfang der Renovierungsarbeiten und wer die Arbeiten zu tragen hat, definiert sich über die Mietzeit, dem Gebrauch der Wohnung und der tatsächliche Zustand der Mieträume.

Jedoch ist der Vermieter immer dazu verpflichtet, dem Mieter eine gebrauchsfähige Wohnung zu vermieten. Sofern der Mieter die Wohnung nicht mutwillig zerstört und sie unsachgemäß benutzt, ist der Vermieter für das Renovieren zuständig. Nur bei der Gestaltung der Wände macht der Gesetzgeber eine Ausnahme. Die Wohnung muss nach dem Auszug des Mieters in einem leicht zu vermittelnden Zustand sein, jedoch darf der Vermieter den Mieter in seiner Farbwahl nicht einschraenken. Wie das im Details aussieht, erfährst Du in unserem Text über die Maler von Homebell.

Was muss beim Auszug renoviert werden?

Die Renovierungsarbeiten bei einem Auszug beschränken sich auf die im Mietvertrag vereinbarten Schönheitsreparaturen. Dabei handelt es sich meist um das Streichen und Tapezieren der Wände, um die Erneuerungen beschädigter Fliesen und die Beseitigung verursachter Schäden während der Mietzeit. Je nach Mietvertrag verändert sich der Umfang der zu leistenden Schönheitsreparaturen.

Was muss der Vermieter renovieren?

Diese Frage lässt sich relativ schnell beantworten: So ziemlich alles. Der Gesetzesgeber ist in dieser Hinsicht sehr direkt. Der Vermieter muss dem Mieter gebrauchsfähige Mieträume zur Verfügung stellen. Schönheitsreparaturen müssen im Mietvertrag genau definiert werden. Erst wenn der Mieter die Räume unsachgemäß gebraucht oder sie mutwillig zerstört, trägt der Mieter die Kosten der Schönheitsreparaturen und ist für das Renovieren verantwortlich.

Müssen bei einem Auszug, neue Tapeten an die Wand?

Das Gefühl in eine frisch tapezierte Wohnung einzuziehen ist herrlich. Keine Spuren vom Vorgänger an der alten Tapete und frische, strahlend weiße Wände bieten hervorragende Voraussetzungen für einen Neuanfang. Jedoch muss ich als Meter bei meinem Auszug meine Tapete entfernen und die Wohnung neu tapezieren lassen? Der Gesetzgeber steht hier auf der Seite des Mieters: Die über den vertragsgemäßen Gebrauch entstandenen Schäden müssen von Mieter behoben werden mehr nicht.

Diese Renovierungsarbeiten fallen unter den Begriff der Schönheitsreparaturen. Der Umfang variiert von Mietvertrag zu Mietvertrag. Es darf sich dabei jedoch nicht um Instandsetzungsarbeiten handeln. Solche Klauseln sind nicht wirksam. Die Renovierungsarbeiten orientieren sich grundsätzlich an den Gebrauchsspuren, die während der Mietzeit entstanden sind. Als Mieter solltest Du jedoch auch darauf achten, inwieweit Du die Wohnräume während der Mietzeit veränderst. Möchtest Du die Renovierungsarbeiten möglichst gering halten, solltest Du eines beachten: Die Wohnung muss in einem einfach zuvermittelnden Zustand übergeben werden. Neutrale Farben und Tapeten in einem neutralen Muster sind erlaubt und müssen bei Auszug nicht geändert werden. Laut Gesetzgeber sind z.B. Fototapeten oder Mustertapeten, die nur zu einem bestimmten Einrichtungsstil passen nicht neutral.

Jetzt Angebot anfordern