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in Handwerk

Die Herstellung von Wandfarbe

Wandfarben bieten uns unzählige Möglichkeiten, uns in unseren eigenen vier Wänden individuell zu verwirklichen. Ohne größeren Aufwand können wir unser Schlafzimmer in ein beruhigendes Idyll verwandeln, unser Badezimmer in eine Oase und unser Wohnzimmer in einen wohligen Rückzugsort für die Familie.

Am häufigsten kommt in Deutschland die Dispersionsfarbe zum Einsatz. Sie trocknet schnell, ist einfach in der Verarbeitung, wasser- wie auch wischfest und aus Naturharzen hergestellt, kann sich auch ihre Ökobilanz sehen lassen. Aber was genau steckt drin? Wie wird Dispersionsfarbe hergestellt? Und wie entstehen diese massiven Preisunterschiede, die wir in den Baumärkten sehen? Gehen wir der Reihe nach …

 

Aus welchen Zutaten entsteht Dispersionsfarbe?

Zutat Beschreibung
Bindemittel  Wie der Name es schon verrät, sorgt das Bindemittel für die richtige Bindung zwischen den einzelnen Bestandteilen der Farbe und wird auch gerne als der Klebstoff gesehen. Das Bindemittel entscheidet welches Lösungsmittel genommen wird. Viele Hersteller verwenden Acrylharz.
Lösemittel Das Lösemittel, auch Lösungsmittel, sorgt dafür, dass sich die Inhaltsstoffe der Dispersionsfarbe gut lösen und miteinander vermengen lassen können. Hersteller verwenden hier Wasser. Das ist zum einen umweltfreundlicher und angenehmer in der Verwendung, da chemische Lösungsmittel einen starken Geruch verbreiten.
Pigmente Ohne Pigment keine Farbe. Ganz einfach. Pigment ist DIE Farbgebende Substanz. Je höher die Anzahl und Dichte der Pigmente desto besser die Qualität, die Deckkraft und die Strahlkraft der Farbe.
Additive Additive sind die Zusatzstoffe, die die Hersteller verwenden, um den Dispersionsfarben bestimmte Eigenschaften zu verleihen. Um Geld zu sparen, kommen bei den “Billigfarben” oft Füllstoffe zum Einsatz. So lassen sich leicht Pigmente (und Qualität) einsparen und die Farbe kann günstig verkauft werden.

 

Farbe wird aus hauptsächlich vier Zutaten hergestellt

Wie wir Dispersionsfarbe hergestellt?

Bei der Herstellung von Dispersionsfarben verhält es sich ähnlich wie beim Kuchenbacken:

Es werden alle Zutaten in einer bestimmten Reihenfolge zu bestimmten Anteilen miteinander vermengt. Wie viele Pigmente, Lösungsmittel oder Additive verwendet werden, variiert von Hersteller zu Hersteller. Vor allem Markenhersteller hüten ihre Rezepte, wie wir Omas Apfelkuchen-Rezept – alles streng geheim.

Rezept:

Man nehme ein Bindemittel als Basisstoff, zum Beispiel Acrylharz, und vermische es sorgfältig mit einem Lösemittel – hier verwenden viele Hersteller Wasser. Nun gebe man noch die alles entscheidenden Pigmente hinzu, bevor die Masse zu guter Letzt mit Additiven vermengt wird.

Wie entstehen die Preisunterschiede bei Wandfarben?

Wie schon erwähnt mischen einige Hersteller aus Kostengründen Füllstoffe bei, um bei den teureren Inhaltsstoffen, vor allem bei den Pigmenten, einsparen zu können. Neben dem Preis wirkt sich das jedoch auch auf die Qualität der Farbe aus.

So erkennen Sie hochwertige Wandfarben:

Achten Sie beim Kauf auf die Euro-Norm. Sie ist verbindlich und gibt eine zuverlässige Aussage über die Qualität der Farbe. Dabei kommt es vor allem auf die Deckkraft und auf den Nassabrieb an.

Die Deckkraft wird in 4 unterschiedliche Qualitätsklassen eingeteilt. Klasse 1 hat mit einer Deckkraft von 99,5% die höchste. Wandfarben mit einer Deckkraft von Klasse 4 (mind. 95%) bilden hingegen das Schlusslicht in Punkto Qualität.

 

TIPP: Es lohnt sich in Wandfarben mit einer Deckkraft der Klassen 1 und 2 zu investieren. Mit ihnen benötigt man oft nur einen Anstrich und verbraucht so weniger Farbe.

Der Nassabrieb ist für die sogenannte Haftigkeit entscheidend – also wie sehr die getrocknete Farbe an ihrem Untergrund haftet. Der Nassabrieb definiert sich über 5 verschiedene Qualitätsstufen. Auch hier ist logischerweise die Klasse 1 die höchste Stufe.

Also falls Sie den Drang verspüren Ihre Wand mit einem Nassen Schwamm ab zu reiben, oder Ihr Kind einen Moment absoluter Kreativität und Farbe griffbereit hatte, sollten Sie vorab in eine Wandfarben mit einem Nassabrieb der Klasse 1 investiert haben, damit Ihre Farbgestaltung nicht zu Schaden kommt.

 

TIPP: Für die Küche und das Kinderzimmer empfehlen wir Latexfarben. Sie lassen sich ohne weiteres abwischen. Sollten Sie sich jedoch unsicher sein, stehen wir Ihnen tatkräftig zur Seite und übernehmen Ihre Malerarbeiten.

 

Gelbe Wandfarbe - Herstellung von Dispersionsfarbe

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