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in Handwerk

Parkett – Die Herstellung von Massivparkett aus Eiche

Die gute, alte Eiche steht für Stärke und Beständigkeit. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, warum wir Massivparkett aus Eiche so sehr lieben. In der Herstellung von Parkett steckt Arbeit, Leidenschaft und das Wissen vieler Generation. Parkett, ob fertig oder massiv, ist das Resultat Jahrhundert alter Traditionen und der Kraft der Natur. Jeder Baum, jeder Stamm und somit auch jedes Stück Parkett erzählt seine eigene Geschichte.

Und alles beginnt mit einer Eiche im Wald. Dabei sorgen Forstwirte für Nachhaltigkeit über Generationen. Dank ihnen wurde Holz in Deutschland zu einem umweltfreundlichen Rohstoff, der gesund nach wächst.

Das Fällen einer Eiche ist eine Wissenschaft für sich: Ein riesiger Baum muss in einer beengten Umgebung gefällt werden, andere und jüngere Bäume dürfen nicht beschädigt und Waldarbeiter nicht verletzt werden. Um dies zu gewährleisten, sägen die Arbeiter eine Kerbe in den Stammfuß, um die Fallrichtung der Eiche zu bestimmen. Damit das Holz nicht reißt oder sogar splittert (das kann im wahrsten Sinne des Wortes “ins Auge gehen”) wird dem Stamm ein Stahlseil als Gürtel angelegt. Nachdem der Fällschnitt mit einer chirurgischen Präzision gesetzt wurde und Keile den Baum in Kippstellung gehebelt haben, fällt die Eiche samt imposanter Geräuschkulisse – “BAAAAAAAUM FÄLLT!”

Herstellung Parkett: Gefällte Eichen im Wald

Nachdem die gefällte Eiche vermessen und ihr Qualität bestimmt wurde, macht sie sich auf dem Weg in die Sägewerke. Dort angekommen wird der Stamm in gleich große Teile zersägt und von seiner Rinde befreit. Sobald er nackt ist, geht es für ihn weiter zur Gattersäge. Sie zerteilt den Stamm der länge nach in einzelne Bretter.

 

Die Bretter sind zu diesem Zeitpunkt noch zu
feucht und müssen daher langsam auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 8% herunter getrocknet werden. Dies dauert rund neun Monate.  Tut man dies nicht, bekommt der Parkettboden später Risse und verzieht sich. Das würde einfach nicht schön aussehen. Die Herstellung von Eichenparkett ist also nicht nur ein großer Aufwand, sondern benötigt zusätzlich auch viel Geduld.

Sind die Bretter trocken genug,werden sie mit Hilfe eines Lasers in unterschiedliche Qualitätsklassen eingestuft. Dabei kommt es weniger auf die inneren Werte der Eiche an – nur das Äußere zählt! Die Oberflächen, der Farbton und die Anzahl der Astlöcher sind entscheidend. Fehlerhafte Stücke werden aussortiert. Für die übrigen Kandidaten geht es weiter zur nächsten Säge. Hier werden die Bretter in Parkett-Rohlinge verwandelt, bevor sie in speziellen Öfen für rund drei Wochen zum Trocknen geschickt werden.

Sobald die Rohlinge trocken sind, kommen sie aus dem Ofen. Jetzt ist es Zeit für das große Finale! Und ganz nach dem Motto: “Wo gehobelt wird, fallen Späne” geht es, bevor zum letzten Zuschnitt geht, in eine Hobelmaschine. Danach werden jeweils eine Nut und eine Feder in den Längsseiten gefräst. Et voilà, die Eiche hat sich in viele kleine Parkettstücke verwandelt, die darauf warten, als Parkettboden Wärme und einen Hauch von Luxus zu versprühen.

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